Vor der Corona-Pandemie gab es bis zu 15 Tschernobyl-Initiativen im Ems und Münsterland.

Für einzelne ehrenamtlich arbeitende Initiativen waren die organisatorischen Aufgaben, die mit Kinderreisen, Hilfstransporten und -projekten verbunden sind, nur mit großem Aufwand zu bewältigen.
Sie haben sich daher in Netzwerken zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten im regelmäßigen Erfahrungsaustausch weiter zu entwickeln und Ressourcen zu bündeln.
Mit Hilfe von Netzwerken können sie zudem erfolgreich ihre Interessen gegenüber der Politik vertreten.

Die "Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld" hatte eine Bündelungsfunktion im westlichen Münsterland. Sie koordiniert die Einladung von Kinder aus Belarus und organisiert den Busverbund für rund 15 Initiativen.

Mit Stand 2026 sind nur noch zwei Initiativen aktiv:
"Den Kindern von Tschernobyl Ibbenbüren" und die "Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld".

Die anderen Initiativen mussten ihre Arbeit einstellen, da sie in der Organisation keine Nachfolge fanden und sich die Rahmenbedigungen (Spendeneinnahmen, keine Gastfamilien) verschlechtert haben.

Ehemaliger Initiativenverbund